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WIR GRATULIEREN UNSEREN Bundespokalsiegern 2021

Am letzten August Wochenende und am ersten September Wochenende fand auf der Schießanlage Philippsburg (Baden-Württemberg) das Bundespokalschießen 2021 des Bund Deutscher Sportschützen (BDS) statt.

Pandemiebedingt wurde die eigentlich zu diesem Zeitpunkt stattfindende Deutsche Meisterschaft 2021 bereits im Frühjahr abgesagt. Um den Schützen aus ganz Deutschland die Möglichkeit zu geben sich für die hoffentlich stattfindende DM 2022 zu qualifizieren wurde als Ersatzveranstaltung dieses Bundespokalschießen durchgeführt. An diesem Wettbewerb nahmen Schützen aus ganz Deutschland vom hohen Norden bis in den tiefen Süden teil.

Das Hygienekonzept ließ es zu, dass sich je Wochenende max. 500 Schützen auf der Schießanlage aufhalten durften und somit insgesamt ca. 1000 Teilnehmern teilgenommen haben.

Voll Vorfreunde über wieder stattfindende Wettbewerbe haben sich von der FSG Hersbruck neun Schützen in insgesamt 28 verschiedenen Disziplinen angemeldet.

Das Endergebnis zeigt, dass wir deutschlandweit mithalten können und sich Trainingseifer und Fleiß ausgezahlt haben. Der Name FSG Hersbruck ist inzwischen Schützen aus ganz Deutschland ein Begriff und unsere Teilnehmer werden als faire Gegner geachtet.

Hervorzuheben ist dabei unser Jugendschütze Maximilian Zaus der bei seiner ersten Teilnahme in seiner Klasse in der Disziplin 50 m Zielfernrohrgewehr Kleinkaliber mit 282 von 300 Ringen Platz 1 erreichte. 

Zu verdanken ist das auch der guten Vorbereitung durch unsere Sportleiter und der Betreuung durch die Angehörigen. Wie gut dieses erreichte Ergebnis ist, zeigt sich daran, dass er mit diesem Ergebnis unter den allen Schützen, die je nach Alter in Jugend, Damen, Schützen, Alters, Senioren und Supersenioren eingeteilt sind, in dieser Disziplin immer mindestens auf Platz 3 gekommen wäre.

Wir möchten an dieser Stelle erwähnen, dass Jugendschützen (ab 12 Jahren) natürlich noch keine eigenen Waffen besitzen, erwerben oder auch nur transportieren dürfen. Sie stehen immer unter der Obhut eines Berechtigten.

Für ein weiteres Highlight sorgte Norbert Liedel mit Platz 1 in der in der Disziplin 50m Zielfernrohr Kurzwaffen Patronen mit 292 Ringen, Platz 1 bei 100m Zielfernrohrgewehr über 7mm mit 298 Ringen, Platz 1 in 300m Selbstladegewehr mit 295 Ringen und ebenfalls Platz 1 in der Disziplin 300m Zielfernrohrgewehr über 7mm mit 299 Ringen. Dazu kam noch ein 2 Platz in der Disziplin 100m Zielfernrohrgewehr bis 7mm mit 299 Ringen sowie ein 3. Platz mit sagenhaften 300 Ringen in der Disziplin 300m Zielfernrohrgewehr bis 7mm -  maximale Ringzahl also, da bei den Langwaffen- (Gewehr-) Disziplinen eine maximale Ringzahl von 300 zu erreichen ist. 

Einen 1. Platz erreicht auch Stefan Kelenz in der Disziplin 15m Fallscheibe Doppelflinte mit einer Zeit von 53,14 Sekunden. Fallscheiben-Schießen ist dem Schießen beim Biathlonsport, nur ohne Ski. Hier werden beim BDS vier Durchgänge auf jeweils 5 Stahlscheiben beschossen und dabei die Zeit der einzelnen Durchgänge (einschließlich des Nachladens) addiert. 

Stefan Meusel errang in der gleichen Disziplin Platz 3 mit  49,41 Sekunden und in 300m Zielfernrohrgewehr Platz 9 mit 250 Ringen. Dr. Peter Klier erreichte Platz 3 und Platz 6 in der Disziplin Mehrdistanz Büchse.

Als fleißiger Medaillensammler muss auch noch Rudi Pickel erwähnt werden. Platz 2 in 50m Zielfernrohrgewehr Kurzwaffen-Patronen mit 281 Ringen, Platz 3 in 100m Präzisionsgewehr bis 7mm mit 274 Ringe, Platz 3 in 100m Selbstladegewehr mit 278 Ringen, Platz 3 in 300m Präzisionsgewehr über 7mm mit 287 Ringen. Dazu noch ein 4 Platz in der Disziplin 100m Präzisionsgewehr über 7mm und Platz 5 in 100m Präzisionsgewehr bis 7mm. 

Für weitere gute Ergebnisse sorgten die Schützen Rudi Dollack mit einem 6 Platz in der Disziplin 50 Symbolscheibe mit 293 Ringen, Dieter Massanetz Platz 10 in der Disziplin 15m Fallscheibe Doppelflinte mit einer Zeit von 77,28 Sekunden.

Kurz zusammengefasst waren dies für unseren Verein die erfolgreichsten Ergebnisse bei einem Bundespokalschießen. Dies zeigt, dass unsere Arbeit in der FSG Hersbruck nicht ohne Erfolg ist.  Und an dieser Stelle möchten wir gerne unseren Sport und unseren Verein ein wenig vorstellen: 

Sportschießen ist mehr, als eine Waffe in Anschlag zu bringen und abzudrücken, es ist ein Sport der Konzentration und der Selbstbeherrschung, in der Physis und Psyche im Einklang arbeiten müssen. Hierzu bedarf des Talent und ausdauernden Trainings. Wenn dieses Training dann von Erfolg gekrönt wird und erste Treffer sitzen, muss man lernen, die Konzentration hoch zuhalten, damit auch der nächste Schuss sitzt – bis zum Ende des Wettbewerbs. Wem dies gelingt, der schaltet völlig ab – eine Gabe, die in der heutigen hektischen Zeit selten zu finden ist. Man kann sagen, Sportschießen hat meditative Züge. Und es schafft vor allem mentale Stärke. Nur Perfektion kann zum Erfolg führen. Wer persönlich oder in echten Wettkämpfen etwas erreichen will, der muss nicht nur seine eigene Atemtechnik finden, sondern auch auf diverse andere Kleinigkeiten achten. Die richtige Einschätzung des eigenen Körpers, der Technik und allen anderen Faktoren erfordert eine Menge Erfahrung. Es schärft aber durchaus die Sinne. Dies wiederum ist für viele absolute Entspannung. Was für andere Yoga ist, ist für die Schützen das Sportschießen.

Um dem Sportschießen als Hobby nachgehen zu können, braucht man nicht nur praktische Erfahrung im Verein. Man muss nach einem Jahr regelmäßigen Trainings im Verein auch eine Waffensachkundeprüfung ablegen. Dies Ausbildung hierfür können wir im Verein anbieten. Sie beinhaltet nicht nur die Schulung im Umgang mit Waffen, sondern auch die juristische Ausbildung in dem komplexen Rechtsgebiet des Waffenrechts. Vergleichen lässt sich diese Prüfung am besten mit der Führerscheinprüfung, an deren Ende eine unter amtlicher Aufsicht abgelegte Waffensachkundeprüfung steht. Das Sportschießen ist ein Hobby, welches sich nicht für soziale Schichten interessiert. Man trifft sich, lernt voneinander, misst sich – das alles sind Komponenten, die Spaß machen. Dass dabei eine Waffe eine Rolle spielt und z. B. kein Fußball, macht die Sache mit Sicherheit noch ein bisschen interessanter.

Über Interesse an unserem Verein freuen wir uns.  Nähere informieren über uns finden sich auf unserer Homepage www.fsg-hersbruck.de. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, nach vorheriger Anmeldung an einem Schnuppertraining teilzunehmen.  

Schließlich bleibt zu hoffen, dass unsere Schützen durch fleißiges Training ihre Ergebnisse konservieren und auch noch ausbauen können und wenn das Jahr 2022 es wieder Wettbewerbe zulässt und wir uns wieder mit Schützen aus ganz Deutschland messen können.

Quelle: Hersbrucker Zeitung